Great Barrier Reef – ein Naturwunder

Great Barrier Reef – ein Naturwunder

on Apr 28, 13 • by admin • with No Comments

Das Great Barrier Reef ist mit einer Gesamtlänge von über 2300 Kilometern das längste Riff der Welt. Doch nicht nur die Länge ist gigantisch, sondern auch die Fläche mit 350.000 km². Junge Taucher, Segler, Schorchler und Hobby-Meeresbiologen haben hier ihre Freude. Das Wasser am Great Barrier Reef ist Glasklar,...
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Das Great Barrier Reef ist mit einer Gesamtlänge von über 2300 Kilometern das längste Riff der Welt. Doch nicht nur die Länge ist gigantisch, sondern auch die Fläche mit 350.000 km².

Junge Taucher, Segler, Schorchler und Hobby-Meeresbiologen haben hier ihre Freude. Das Wasser am Great Barrier Reef ist Glasklar, der Strand fast schon Schneeweiß und jenachdem an welchem Korallenabschnitt man sich befindet, ist man mitten in der Natur und das vollkommen allein.

Hier, in diesem Abschnitt der unberührten Natur, zeigt sich wie die Welt vor hunderten Jahren ausgesehen haben muss. Vollkommen unverschmutzt und ungestört von menschlichen Handelns. Ein funktionierendes Ökosystem entlang der Küste von Australien.

Entstanden ist dieses gigantische Korallen-Riff (welches aus 2900 einzelnen Riffs besteht) innerhalb der vergangenen 20 Millionen Jahre. Steinkorallen-Polypen sonderden fortlaufend Kalk ab und dieser setzte sich im Riff-Gebiet ab.

Doch das gigantische Korrallen-Riff ist vom Aussterben bedroht! Denn die Korallen können sich nur zwischen 18 und 30 Grad gut entwickeln. Minimale Veränderungen des Wassers (Vegetation) können die Entwicklung der Korrallen stören. So gehen die Korallen zum Beispiel eine Symbiose mit Algen ein, um mit Nährstoffen und Farbe versorgt zu werden. Doch wenn die Wassertemperatur konstant über einen längeren Zeitraum ansteigt, dann werden die Algen abgestoßen und die Korallen sterben.

Insgesamt ist der Great Barrier Reef das Zuhause von rund 7000 Tierarten. Allerdings sind auch diese Tiere vom Aussterben bedroht. Und der steigende Massentourismus in der Region trägt nicht gerade zur Stabilisation der Vegetation bei. Wer sich also die Gegend anschauen möchte, ist immer Willkommen, sollte sich also sehr vorsichtig im Meer und in der Umwelt verhalten. Allerdings sind es nicht nur die Touristen, die die Region schädigen. Vor allem die Landwirtschaft in Küstennähe macht dem Weltkulturerbe zu schaffen. Darum entwickelte man in Australien nun einen langfristigen Plan, um die Riffs zu schützen und zu stabilisieren.

Bildquelle: Tanya Puntti (SLR Photography Guide) / Flickr.com

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